Marabu GmbH & Co. KG

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Marabu setzt mit mehrsprachigem Management-System auf einheitliche Standards

Die Marabu Gruppe produziert mit über 500 Mitarbeitern hochwertige Spezialfarben für industrielle und grafische Anwendungen, Hobby, Kunst und Freizeit für die internationale Kundschaft. Die Stammwerke in Tamm (Firmenzentrale) und Bietigheim-Bissingen sind seit 1995 nach ISO 9001, seit 2003 nach ISO 14001 und seit 2012 nach OHSAS 18001 zertifiziert.

Integriertes Marabu Management System (MMS)

Internationale Schlüsselkunden erwarten von Marabu auch die Implementierung eines globalen Qualitäts- und Umweltmanagementsystems. Im Zuge einer neuen Organisationstruktur der Marabu Gruppe fiel 2012 die Entscheidung, das bestehende MMS global zu erweitern und zunächst die Niederlassungen in Frankreich, China und den USA nach ISO 9001 bzw. 14001 zertifizieren zu lassen. „Der große Masterplan, der dahinterstand, war eine zukünftige Multi-Site-Zertifizierung der Marabu Gruppe durch den TÜV SÜD. Diese ist möglich, wenn die Niederlassungen mit einem gemeinsamen QM-/UM-System arbeiten, die Managementsystem-Planung und -Steuerung zentral erfolgt und die verschiedenen Standorte einem gemeinsamen jährlichen Auditprogramm unterliegen. Dann erfolgt die Multi-Site-Auditierung im Headquarter (Tamm) im jährlichen Turnus, an den anderen beteiligten Orten nur stichprobenartig. Das reduziert insgesamt den Zertifizierungsaufwand deutlich und spart Zeit sowie Zertifizierungskosten“, erläutert Klaus Cee, Vice President Quality Environment Safety bei der Marabu GmbH & Co. KG.
Da für 2013 Zertifizierungen anstanden, wurde mit Hochdruck nach einem Tool gesucht, mit dem das Qualitätsmanagement an den verschiedenen Standorten auf eine gemeinsame Basis gestellt werden konnte. Die Einführung des Integrierten Managementsystems ConSense IMS erfolgte nach „sportlichem“ Zeitplan: 2013 fiel die Entscheidung für das System, im Juni 2013 wurde bereits Marabu Frankreich mit damals insgesamt 4 Standorten und im Oktober 2013 der Standort China damit zertifiziert. Im November 2013 fand die Zertifizierung des US-amerikanischen Werkes statt, 2014 folgten Brasilien und Schweden, 2015 Italien und schließlich Marabu UK. Alle Zertifizierungen wurden erfolgreich abgeschlossen. Seit 2014 wird ConSense IMS außerdem auch an den deutschen Standorten eingesetzt.

Abbildung globaler Gemeinsamkeiten und lokaler Varianten

Ein Vorteil von ConSense, der Klaus Cee und seinem Team dabei zugutekam, ist die Mehrsprachigkeit der Software sowie das Variantenkonzept: Entweder werden identische Inhalte in unterschiedlichen Sprachen hinterlegt oder Varianten mit abweichenden Inhalten in unterschiedlichen Sprachen genutzt. Das Variantenkonzept ist dann notwendig, wenn – wie bei Marabu – eine reine Übersetzung von Prozessen nicht ausreichend ist, weil lokale, regionale oder nationale Besonderheiten inhaltliche Abweichungen erfordern. Die Software stellt in diesem Fall sicher, dass im Zuge der Veränderung einer zentralen Vorgabe auch sofort eine Anpassung der dazugehörigen Varianten angestoßen wird.
Bei Marabu wird das System nun in den Oberflächensprachen Deutsch, Englisch, Französisch, Italienisch, Chinesisch (Mandarin), Spanisch, brasilianisches Portugiesisch und Schwedisch genutzt. Es gibt acht standortspezifische Management-Handbücher an derzeit 11 Standorten, in denen bestimmte Prozesse und Abläufe variieren. „Wichtig ist jedoch, dass wir für Standardprozesse Mindestanforderungen definiert haben, die überall bei Marabu gelten“, unterstreicht Klaus Cee.

ConSense IMS treibt kontinuierlichen Verbesserungsprozess voran

Enorm wertvoll für das Corporate QES-ISO-Team ist die Übersetzungsfunktion, die ConSense IMS beispielsweise für Prozesse und Dokumente bietet. So lassen sich auch Dokumente aus Audits von internationalen Standorten, die in der Landessprache verfasst sind, rückübersetzen. „Damit sehen wir schnell, wenn wir uns irgendwo von den vorgegebenen Standards wegentwickeln und können sofort gegensteuern“, freut sich Klaus Cee. Sein Gesamtfazit: „Durch das einheitliche System haben wir erreicht, dass es keine lokalen Abspaltungen im Qualitäts- und Umweltmanagement gibt. Jeder Mitarbeiter hat Einsicht in die Prozesse der anderen. So sind die verschiedenen Tochterunternehmen in der Lage, sich gegenseitig zu unterstützen. Das spart Zeit und Ressourcen, denn Prozesse oder Abläufe, die sich an den verschiedenen Standorten gleichen, müssen nicht neu erfunden werden. Ein weltweit standardisiertes Managementsystem wie ConSense IMS dient nicht nur der normkonformen Dokumentation. Am wichtigsten ist aus meiner Sicht, dass es den kontinuierlichen Verbesserungsprozess adäquat unterstützt.“

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