abas Software AG

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abas Software AG: „Qualitätsmanagement ist kein Marketing-Gag“

ERP – Enterprise Resource Planning heißt das Stichwort für moderne Fertigungsbetriebe. ERP-Systeme automatisieren die Ressourcenplanung, minimieren die Materialkosten, optimieren das Qualitätsmanagement und senken die Logistikkosten. Die abas Software AG mit Hauptsitz in Karlsruhe ist einer der führenden Entwickler von ERP-Software mit mehr als 1.000 Mitarbeitern an 65 Standorten in 29 Ländern. Mehr als 3.300 Unternehmen weltweit nutzen die modernen, branchenspezifischen ERP-Systeme, z. B. im Maschinen- und Anlagenbau, in der Elektro- oder Metallindustrie, in der Medizintechnik oder im Handel.

Softwaregestütztes QM-System erforderlich

Vor vier Jahren, als der Software-Entwickler eine Zertifizierung nach DIN EN ISO 9001 anstrebte, entschied man sich am Hauptsitz in Karlsruhe für die Einführung von ConSense IMS|QMS|PMS. „Die Top 3 unserer Anforderungen an ein softwaregestütztes System lauteten: Abbildung des Handbuchs im System, automatische Workflows zur Lenkung durch das Unternehmen aller QM-Dokumente wie Arbeitsanweisungen, Listen, Vorlagen etc. und eine digitale Abbildung der Freigabeprozesse“, erläutert Benjamin Trautwein, Quality Manager QM/QA der abas Software AG. Ziel war es, für 2015 anstehende Audits bereits mit der neuen Software durchzuführen. Zwischen Dezember 2014 und März 2015 wurden die Prozesse in ConSense IMS|QMS|PMS überführt. Die Prozessdarstellung in Form von Flussdiagrammen half den Verantwortlichen dabei, Ungenauigkeiten oder Logikfehler in den bisherigen Prozessbeschreibungen zu erkennen und für manche Geschäftsbereiche in Workshops mit den beteiligten Mitarbeitern saubere Prozesse, die den tatsächlichen Abläufen entsprachen, zu entwickeln und diese in das neue System zu übernehmen.

Akzeptanz ist die wichtigste Voraussetzung für erfolgreiches QM

Inzwischen haben sich die Vorteile des softwaregestützten QM-Systems längst bewährt: Das dezidierte Rollen- und Rechte-Konzept, das Verantwortlichkeiten sowie Zugriffsrechte auf die Inhalte genau regelt und festgelegte Freigabe- oder Kenntnisnahme-Workflows in Gang setzt, sorgt für einen schnellen, gezielten Informationsfluss im Unternehmen, macht Schnittstellen und Abhängigkeiten zwischen den Geschäftsbereichen transparenter und gibt Auskunft darüber, wer in welchem Fall der richtige Ansprechpartner ist. „Das schafft Synergieeffekte zwischen den Abteilungen und vereinfacht z. B. den Start neuer Mitarbeiter oder den Wechsel in eine andere Abteilung im Unternehmen“, erklärt der Quality Manager. Für Benjamin Trautwein hat es sich bewährt, die Mitarbeiter von Anfang an in die Optimierung der Prozesse einzubeziehen und Bereichsleiter in die fachliche Verantwortung zu nehmen. Wichtig war, dass auch die Führungsebene hinter dem Projekt stand. Bei der abas Software GmbH wurde die Prozesslandschaft durch den Vorstand freigegeben. „So etwas hat Signalwirkung und unterstreicht, dass das System im Unternehmen ernst genommen wird. Das ist wichtig, denn Qualitätsmanagement ist kein Marketing-Gag. Mein Tipp an alle, die ein ähnliches Projekt planen: Bei der Einführung eines softwaregestützten QM-Systems müssen die Verantwortlichen ihren Mitarbeitern klarmachen, dass dieses nicht nur für die Norm oder das Zertifikat eingeführt wird. Qualitätsmanagement ist ein Mehrwert für das Unternehmen – das muss nachhaltig kommuniziert werden.“

Wissenswertes

1.

WhitePaper zur Akzeptanz von QM-Systemen

Welche Schwierigkeiten es im Umgang mit einem eigenen QM-System geben und was dagegen unternommen werden kann, lesen Sie hier.

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2.

WhitePaper zur DIN EN ISO 9001:2015

Ziele, Umstellungsperiode und die wichtigsten Änderungen der DIN EN ISO 9001:2015 haben wir für Sie zusammengefasst.

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3.

Checkliste zur Auswahl einer QM-Software

Mit unserer Checkliste unterstützen wir Sie bei der Definition Ihrer inhaltlichen Anforderungen an eine passende QM-Software.

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