Neues Modul zur Kompetenzmatrix zeigt erforderliche Maßnahmen zur Personalentwicklung auf

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Die ThyssenKrupp Industrieservice GmbH, Düsseldorf, hat in einer weit reichenden Erhebung die Kompetenzen der Mitarbeiter untersucht. Die Profile von ca. 300 Führungskräften in 32 Niederlassungen wurden schließlich mit dem Integrierten Managementsystem von ConSense in einer Kompetenzmatrix erfasst. Ein besonderer Vorteil dieser Lösung: die Kompetenzmatrix ist mit den demografischen Informationen verbunden und zeigt der Führungsebene des Unternehmens deutlich, in welchen Funktionen mittelfristig ein Mangel an Kompetenzen drohen könnte, und dies bezogen auf Standorte, Organisationseinheiten etc. Das Unternehmen kann so schon über mehrere Jahre hinweg gezielt die Planung der Weiterbildung an den zukünftigen Bedarf anpassen.

Dr. Iris Bruns, Geschäftsführerin bei ConSense und u.a. zuständig für die Themen Weiterbildung und Kompetenzentwicklung, erläutert den Hintergrund: „Trotz des zunehmenden Mangels an Fach- und Führungskräften, der schon seit einigen Jahren eine absehbare und ernsthafte Problematik am Arbeitsmarkt darstellt, sind sich viele Unternehmen ihrer Alters- und Kompetenzstruktur nur unzureichend bewusst. Die Kompetenzträger jenseits der 50 werden vor diesem Hintergrund viel zu wenig geschätzt, die Personalentwicklungspläne werden nur selten mittel- bis langfristig mit dem Ziel einer nachhaltigen Stabilität ausgelegt."

Die Managementsysteme von ConSense bieten dabei die ideale Voraussetzung für die Planung der Kompetenzentwicklung. Die Profile der Mitarbeiter mit den aktuellen Kompetenzen sind in der Software ebenso abgelegt wie die Prozesse, die in dem Unternehmen relevant sind. Durch die Definition der Fertigkeiten, die zur Durchführung der Prozesse erforderlich sind, entsteht ein Kompetenzbedarf der Organisation. Der Abgleich mit den Mitarbeiterprofilen resultiert in der Kompetenzmatrix, die auch die demografische Entwicklung der aktuellen Mitarbeiter berücksichtigt. So ist z.B. schnell zu erkennen, wenn alle Kompetenzträger für einen wichtigen Prozess in wenigen Jahren gleichzeitig in den Ruhestand wechseln.

„Diese Auswertung geht weit über die reine Altersstrukturanalyse eines Unternehmens oder einer Abteilung hinaus“ ergänzt Dr. Bruns. Mit der Kompetenzmatrix von ConSense werden die Betriebe in die Lage versetzt, die benötigten Kompetenzen für die Aufrechterhaltung von kritischen Prozessen schon frühzeitig zu erkennen und in die Unternehmens- und Weiterbildungsplanung einzubeziehen. Für die Entscheider der ThyssenKrupp Industrieservice GmbH erscheinen die Kompetenzen der Mitarbeiter seit Einführung der Kompetenzmatrix in einem völlig neuen Licht.